Auf dieser Seite können Sie Ökostrom-Tarife vergleichen. Infolge Ihrer Eingabe von Stromverbrauch und Postleitzahl fragen wir unsere Strompreise-Datenbank ausschließlich nach Ökostrom-Angeboten ab. Sie können darüber hinaus auch wählen, aus welchen Komponenten das von Ihnen gewünschte Ökostrom-Angebot bestehen soll. Sie haben die Wahl zwischen Solar, Wasser, Wind, Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und Biomasse - oder Sie können einen Herstellungsmix wählen.

Von Stiftung Warentest und Ökotest wurde der Stromtarifrechner von Verivox.de getestet, der auf Stromseite.de eingesetzt wird.

Verivox.de wurde mit dem s@fer-shopping Prüfzeichen des TÜV SÜD zertifiziert. Die Datenschutzbestimmungen finden Sie hier.
Als Ökostrom wird Strom bezeichnet, der aus erneuerbaren (Fachbegriff: regenerativen) Energien erzeugt wird. Die wichtigsten erneuerbaren Energien sind Wind, Wasser und Sonne, ebenso gehören aber auch Biomasse und Geothermie dazu.
Im Vergleich zu den fossilen Energieträgern wie Kohle oder Gas sind die erneuerbaren Energien unendlich, d.h. sie kommen in der Natur vor und wachsen quasi immer nach. Aufgrund dieser Unendlichkeit wird ihnen eine wichtige Rolle im Erzeugungssystem der Zukunft zugeschrieben.
Ökostrom wird bei Verbrauchern immer beliebter.
(Foto / Abb.: Simon Kraus / Fotolia.com)
Verbraucher mit einem erhöhten Umweltbewusstsein achten daher zunehmend darauf, einen Stromanbieter zu wählen, der möglichst viel Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. Dabei ist es aber wichtig für den Umweltschutz, dass der Stromanbieter für die Erzeugung des Ökostroms nicht nur alte, bereits abgeschriebene Wasserkraftwerke benutzt, sondern auch dafür sorgt, neue zu bauen. Nur so kann der Strommix in Deutschland langfristig hin zu mehr Klimaschutz verändert werden.
Neben den Ökostromprodukten der etablierten Stromversorger haben die Verbraucher auch die Möglichkeit sich für einen reinen Ökostromversorger zu entscheiden. Diese Unternehmen erzeugen ihren Ökostrom ausschließlich aus Wind, Wasser, Sonne, Geothermie oder Biomasse und sorgen gleichzeitig stetig für den Neubau von Ökostrom-Anlagen. Diesen finanzieren sie aus den Mehrkosten, denn in den meisten Orten Deutschlands kostet Ökostrom noch immer mehr als konventionell erzeugter Strom.
Da es für die Verbraucher nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen ist, welchen Umweltnutzen das eine oder andere Ökostromprodukt bietet, gibt es die sogenannten Ökostrom-Labels. Zurzeit gibt es in Deutschland zwei verlässliche Kennzeichen für Ökostrom-Produkte: Das Öko-Institut Freiburg und der WWF Deutschland vergeben gemeinsam mit der Verbraucherzentrale NRW das "ok-power Label". Und hinter dem "Grüner Strom Label" stehen der BUND und der Naturschutzbund. Die Vergabekriterien beider Organisationen sind streng, die Labels werden nur dann an Ökostrom-Angebote vergeben, wenn sie nachweislich einen positiven Effekt für die Umwelt haben.