BP: Milliarden-Dollar-Fonds für Opfer der Ölpest
Der 20-Milliarden-Dollar-Fonds von BP für Geschädigte der Ölpest im Golf von Mexiko hat seine Arbeit aufgenommen. Oberste Priorität sei es, den Menschen an der Golfküste möglichst unbürokratisch zu helfen, sagte der als unabhängiger Fondsverwalter eingesetzte Washingtoner Anwalt Kenneth Feinberg.
Washington (afp/red) – "Die Leute am Golf sollen wissen, dass sie nicht ihre Betriebe oder ihre Häuser verlieren werden.", so Feinberg. BP hatte im Juni auf massives Drängen der US-Regierung der Einrichtung des Fonds zugestimmt, der die Schäden der durch eine havarierte Ölplattform verursachten Ölpest begleichen soll.
Einreichen von Unterlagen
Einzelne Bürger könnten nach Einreichen der erforderlichen Unterlagen binnen 48 Stunden mit einer Notzahlung aus dem Fonds rechnen, sagte Feinberg. Bei Unternehmen betrage die Frist sieben Tage. Entschädigungen würden für Geschäfts- und Gehaltsausfälle, entgangene Gewinne und gesundheitliche Folgeprobleme gezahlt.
Anträge an den Fonds
Ziel sei es, "den Leuten dabei zu helfen, ihr Leben wiederaufzubauen", sagte Feinberg. Der Fonds-Chef betonte, Anträge an den Fonds seien einfacher als direkte Klagen gegen BP auf Schadenersatz. Für den Fonds will BP in Tranchen bis zu 20 Milliarden Dollar (15,6 Milliarden Euro) bereitstellen.
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