China vermeldet Durchbruch bei atomarer Wiederaufbereitung
In China haben Wissenschaftler nach Angaben der staatlichen Medien einen Durchbruch bei der Wiederaufbereitung atomarer Brennstoffe erzielt. Das chinesische Fernsehen berichtete am Montag, die neue Technik ermögliche die Wiederverwendung bereits bestrahlter Brennelemente.
Peking (afp/red) - Bisher sei davon ausgegangen worden, dass die in China entdeckten Uran-Vorkommen nur für die kommenden 50 bis 70 Jahre ausreichen würden. Diese Entdeckung führe nun jedoch dazu, dass sie für die nächsten 3000 Jahre reichten. Die neue Technik sei von dem staatlichen Unternehmen China National Nuclear Corp entwickelt worden.
Um seinen riesigen Energiebedarf zu decken, investiert China unter anderem in den Ausbau der Atomenergie. Die Regierung in Peking will die durch Atomkraft erzeugte Strommenge bis 2020 auf 70 bis 80 Gigawatt steigern. China deckt im Moment noch gut zwei Drittel seines Energiebedarfs durch Kohlekraftwerke ab und gehört deshalb zu den größten Umweltverschmutzern weltweit. Nach Angaben der Tageszeitung "China Daily" werden derzeit rund 750 Tonnen Uran jährlich produziert; der Bedarf könne jedoch bis 2020 auf 20.000 Tonnen steigen.
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren
- Anlagebetrug mit Heizkraftwerken zieht wohl Insolvenz nach sich vom 04.01.2011
- Startschuss für Erdöl-Pipeline von Russland nach China vom 04.01.2011
- RWE bündelt sein Deutschlandgeschäft vom 04.01.2011
- GDF Suez gibt Kraftwerksprojekt in Brunsbüttel auf vom 03.01.2011
- 100.000 Solaranlagen neu auf deutschen Dächern vom 03.01.2011
Der Newsletter von Stromseite.de
Bekommen Sie jeden Donnerstag aktuelle News vom Strommarkt direkt in Ihr Postfach - natürlich kostenlos! Jetzt anmelden: