Internationale Klimadebatte soll neu belebt werden
Umweltminister Altmaier will die internationale Klimadebatte neu beleben, die nach dem Welt-Klimagipfel 2009 in Kopenhagen an Intensität verloren hatte. Altmaier will den internationalen Klimaschutz nun wieder zum Thema machen, wirbt zudem für ein Gelingen der Energiewende und bekannte sich außerdem zum Standort Bonn.
Bonn (dapd/red) - Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) will sich verstärkt in die internationale Debatte um den Klimaschutz einschalten. Seit dem Welt-Klimagipfel in Kopenhagen Ende 2009 sei ein weltweit nachlassendes Interesse an dem Thema festzustellen. Deshalb komme es jetzt darauf an, die Debatte wieder neu zu beleben, sagte Altmaier am Mittwoch in Bonn. Er werde sich dafür einsetzen, dass der Klimaschutz den ihm zustehenden Stellenwert bekomme.
Bei seinem Antrittsbesuch am Bonner Dienstsitz seiner Behörde warb Altmaier zugleich für ein Gelingen der Energiewende. Diese biete nach den Turbulenzen um Finanz- und Eurokrise die Gelegenheit, einen Politikbereich wieder "positiv" zu gestalten. Zu Details will er sich kommende Woche äußern.
Altmaier bekennt sich zu Bonn
Zugleich bekannte sich Altmaier klar zum Bonner Hauptsitz seines Ministeriums: "Ich werde mich dafür einsetzen, dass dieser Standort weiter mit Leben erfüllt wird." Er selbst werde in den sitzungsfreien Wochen regelmäßig Arbeitstage hier verbringen.
Von den rund 1.000 Mitarbeitern des Bundesumweltministeriums arbeiten zwei Drittel in Bonn und ein Drittel in Berlin. "Dieses Verhältnis wird so bleiben und nicht infrage gestellt", versicherte Altmaier. Auch werde es unter seiner Leitung keine Verlagerung von Abteilungen nach Berlin geben.
Altmaier fügte hinzu, die Bundesrepublik habe dem Rheinland "viel zu verdanken". In der Geschichte Deutschlands der zurückliegenden 150 Jahre zählten die 40 Jahre der Bonner Republik "zu den glücklichsten und besten".
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