Klimaschutz: Medieninteresse sinkt - Verbraucherinteresse steigt
Das Interesse der Medien am Klimaschutz soll laut dem co2online Klima-Barometer weiter sinken, der Grund dafür sei die Wirtschaftskrise. Bei den Verbrauchern hingegen sei das Interesse am Schutz des Klimas jedoch weiterhin konstant. Auch die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ändere daran nichts.
Berlin (red) – Trotz der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko soll das Medieninteresse am Klimaschutz weiter sinken, wie der Klima-Barometer-Index von der gemeinnützigen co2online GmbH verdeutlicht. Der Grund dafür seien die Folgen der Wirtschaftskrise, die weiterhin die öffentliche Diskussion dominieren, so Dr. Malte Friedrich, Projektleiter des Klima-Barometers vom Institut für soziologische Meinungsforschung (IsoMe).
Bei Verbrauchern bleibt das Interesse konstant
Bei den Verbrauchern hingegen bleibt das Interesse am Klimaschutz konstant, auch während der heizungsfreien Monate. So sollen die Umfrage-Ergebnisse des Klima-Barometers etwa zeigen, dass 71 Prozent der Befragten versuchen, in ihrem Sommerurlaub klimagerecht zu verreisen. Auch gab der Großteil an, das Thema Raumkühlung auf die energiesparende Weise zu lösen – 80 Prozent lehnten den Gebrauch von Klimageräten sogar ab. Des Weiteren gaben 38 Prozent der Befragten an, dass sie im Sommer mehr regionales Obst und Gemüse beziehungsweise allgemein viel Frische und wenig tief gekühlte Produkte kaufen.
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