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Vier Kraftwerke laufen nur für die deutschen Rechenzentren

Obwohl die deutschen Rechenzentren unter dem Strich effektiver geworden sind, liefen im vergangenen Jahr rein rechnerisch vier mittelgroße Kohlemeiler nur für die die hiesige IT. Immerhin sei es gelungen, so der Branchenverband, den Stromverbrauch vor allem dann zu senken, wenn die Rechenzentren nicht voll ausgelastet sind.

kernkraftwerk;kraftwerk Berlin (AFP/red) - Rechenzentren und Computerserver in Deutschland sind nach einer Berechnung des Branchenverbands Bitkom energieeffizienter geworden. Während die Zahl der Server von 2008 bis 2011 um sieben Prozent auf rund 2,3 Millionen stieg, sank deren Stromverbrauch im selben Zeitraum um vier Prozent auf 9,7 Terawattstunden, wie der Verband am Montag mitteilte. Demnach entfielen auf die Rechenzentren im vergangenen Jahr wie auch 2008 rund 1,8 Prozent des deutschen Stromverbrauchs. Nach Angaben von Bitkom entsprach das in etwa der Energiemenge, die vier mittelgroße Kohlekraftwerke erzeugen.

Stromverbrauch ist insgesamt gesunken

Die Effizienzsteigerung der Rechenzentren, in denen Internet-Server stehen, ist nach Angaben des Verbands auf technische Neuerungen zurückzuführen. Es sei gelungen, den Stromverbrauch zu senken, wenn sie nicht voll ausgelastet seien. Außerdem werde heute weniger Energie zur Klimatisierung und für Notfallsysteme benötigt. Auf Kühlung und Bereitstellung der sogenannten unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV), die bei Versorgungsausfällen anspringt, entfallen laut Bitkom insgesamt rund 40 Prozent des Stromverbrauchs eines Rechenzentrums.

30.05.2012 | © Stromseite.de

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