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Mit Biogas heizen: Was man wissen sollte!

alternative EnergieBiogas wird unter anderem aus Biomasse wie Mais gewonnen.

Biogas dient der Erzeugung von Ökostrom, Wärme und Kraftstoff. Es wird in Biogasanlagen produziert und meist in Blockheizkraftwerken weiterverarbeitet. Wer mit Biogas heizen und so etwas für die Umwelt tun möchte, findet bei uns die wichtigsten Hintergrundinformationen.

Woraus besteht Biogas?

Biogas wird aus Biomasse gewonnen, was ein recht weitgefasster Begriff ist, unter den die unterschiedlichsten Stoffe fallen. Zu den Substraten gehören nachwachsende Rohstoffe wie Energiepflanzen und Reste aus dem Pflanzenanbau, aber auch Klärschlamm, Gülle sowie kommunaler Bioabfall und Reststoffe aus der Industrie. Die nachwachsenden Rohstoffe sowie der Wirtschaftsdünger (Gülle und Mist) stellen die größten Anteile. Der Hauptbestandteil des Gases ist übrigens Methan, wie auch beim Erdgas. Unter anderem ist außerdem Kohlendioxid (CO2) in größerer Konzentration enthalten, hinzu kommen unter anderem Stickstoff, Schwefelwasserstoff und Sauerstoff.

Wie kommt Biogas ins Energienetz?

Biogas wird durch Vergärung organischer Stoffe aus Biomasse gewonnen. Es gilt als CO2-neutral, da nur so viel CO2 freigesetzt wird, wie zuvor durch die Biomasse aufgenommen wurde. Die Vergärung findet unter Ausschluss von Sauerstoff in Biogasanlagen statt, für den Prozess werden Mikroorganismen wie Bakterien eingesetzt. Das Biogas wird danach zum größten Teil in Blockheizkraftwerken weiterverarbeitet und so für die Erzeugung von Strom und Wärme genutzt. Die übrig gebliebene Masse kann als Dünger weitere Verwendung finden.

Strom, Wärme und Kraftstoff aus Biogas

Ein Vorteil bei der Stromerzeugung aus Biogas bzw. Biomasse ist dessen gute Speicherbarkeit. Andere regenerative Energiequellen wir Wind- und Solarenergie haben hier ihren Schwachpunkt. Außerdem sind Biogasanlagen weitgehend unabhängig von Wettereinflüssen.

Für die Nutzung als Wärmequelle erfolgt die Einspeisung ins Gasnetz. Dafür muss das Biogas noch aufbereitet und auf Erdgasqualität gebracht werden, beispielsweise wird es getrocknet und entschwefelt und das CO2 wird entfernt.

Biogas mit einem hohen Methangehalt von 98 Prozent wird auch als Biomethan bezeichnet und kann als Kraftstoff von Gasfahrzeugen genutzt werden. Auch Flüssiggas (LNG) kann aus Biomethan hergestellt werden.

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Heizen mit Biogas

Strom aus erneuerbaren Energien bestreitet mittlerweile einen bedeutenden Teil der Erzeugung und des Verbrauchs an Strom in Deutschland. Entsprechend ist es auch nicht schwer, einen Ökostromtarif zu finden und die Auswahl ist groß. Da hängt der Gasmarkt noch deutlich hinterher. Aber auch seine Heizung kann man mit Biogas befeuern.

Dabei sollte man sich bewusst sein, dass überall das gleiche Gas aus der Leitung kommt. Vielmehr kann man sich analog zum oft bemühten "Strom-See" einen "Gas-See" vorstellen. Der Verbraucher beeinflusst mit seiner Tarifwahl die Menge an Biogas, die insgesamt ins Netz eingespeist wird. An dieser Stelle ist die Unterscheidung einiger Begriffe nötig: Auch wenn es mittlerweile einige Ökogas-Tarife gibt, ist der Begriff nicht mit Biogas gleichzusetzen und entspricht auch nicht dem, was Verbraucher mit Ökostrom assoziieren.

Was ist der Unterschied zwischen Ökogas und Biogas?

Ökogas ist kein geschützter Begriff und kann im Grunde für alles Mögliche stehen. In Ökogas-Tarifen kann Biogas enthalten sein, muss es aber nicht. Es kann sich auch um Klimatarife handeln, um reine Biogas-Tarife oder auch um Mischformen. Ökogas steht also gewissermaßen als Überbegriff für alles mit "grünem Anstrich", ob nun Biogas drin ist oder nicht. Oft laufen unter dem Begriff sogenannte Klimatarife. Hierbei wird ganz normales Erdgas verwendet, der Anbieter engagiert sich jedoch anderweitig für eine Kompensation der CO2-Emissionen. Beispielsweise kann es sein, dass er einen gewissen Betrag, den er einnimmt, in Klima-Projekte oder in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert. Es handelt sich hier also um eine eher indirekte Methode, die aber dennoch einen gewissen Nutzen hat. Als besonders umweltfreundlich gelten allerdings Biogas-Tarife mit einem möglichst hohen Anteil an Biogas.

Biogas-Anlage

Wie viel Biogas ist drin?

Bei den meisten Ökogas-Tarifen handelt es sich um Klimatarife. Wenn Sie unseren Gasrechner benutzen, finden Sie die Information, um welche Art von Tarif es sich handelt, direkt in der Ergebnisliste. Die Tarifauswahl ist generell sehr viel kleiner als bei Strom, und Tarife, die tatsächlich Biogas verwenden, gibt es noch weniger. Möchte man einen richtigen Biogas-Tarif statt normales Erdgas, sollte man aber nicht nur auf diese Bezeichnung achten, sondern auch darauf, wie viel Biogas in einem Produkt enthalten ist. Teilweise sind es nur zehn Prozent, es gibt aber auch einige Tarife, die 100 Prozent Biogas enthalten. Als Anbieter sind beispielsweise Polarstern, NaturEnergie Plus und Naturstrom zu nennen. Bei der Wahl eines Biogas-Tarifs sollte deswegen auf Gütesiegel geachtet werden.

Biomasse

Gütesiegel für Biogas und Ökogas

Das Grüner Strom Label kennt man vielleicht, aber der gleiche Verein vergibt auch das Grünes Gas Label! Zertifiziert werden können Tarife, die mindestens zehn Prozent Biogas enthalten. Der Anbieter darf keine Atomkraftwerke betreiben und darf keine Exkremente aus Massentierhaltung verarbeiten. Auch der TÜV Nord zertifiziert Ökogas-Tarife, allerdings muss hierfür kein Biogas enthalten sein. Die TÜV-Siegel bescheinigen CO2-Neutralität und können daher auch an Klimatarife vergeben werden, sofern der Anbieter zum Ausgleich der Emissionen CO2-Zertifikate gekauft hat. Es gibt auch noch einige weniger bekannte Siegel wie den "naturemade star", mit dem Anlagen ausgezeichnet werden, die besonders umweltschonend Energie produzieren.

Kritik an Biogas

Wer ein ökologisch möglichst reines Gewissen haben möchte, schaut auch beim Biogas noch genauer hin. Auch beim Biogas macht es nämlich einen Unterschied, ob Pflanzen eigens für die Nutzung angebaut werden oder ob beispielsweise Reststoffe und Abfall verwendet werden, der ohnehin anfällt. Letzteres ist natürlich auch Sicht der Nachhaltigkeit zu bevorzugen. Bei einem großflächigen Anbau von Energiepflanzen wie Mais kommt es zu Monokulturen, die schlecht für die Böden und die ökologische Vielfalt sind. Auch fallen die bebauten Flächen für die Erzeugung von Nahrungsmitteln weg.